Von 1928 bis 1930 plante das Bauhaus Dessau eine moderne »Stadtsiedlung« in Mischbebauung mit 500 Bungalows, zehn Laubenganghäusern und elf Zeilenbauten. Diese sollte die Gropius-Siedlung in Dessau-Törten (1926–1928) erweitern. Fünf Laubenganghäuser, die heute zum UNESCO-Welt- kulturerbe gehören, konnte das Bauhaus unter Hannes Meyer für die Wohnungsgenossenschaft Dessau realisieren. Lehrende und Studierende der Bauabteilung des Bauhauses verantworteten als vertikales Kollektiv Planung und Bau dieser 90 „Volkswohnungen“, die sich durch große Sachlichkeit und hohen Gebrauchswert auszeichnen. Der Architekt Richard Paulick entwarf die benachbarten Zeilenbauten. Doch die innovativen Flachbauten in Holzbauweise blieben in Folge des Rauswurfs von Bauhaus-Direktor Meyer und der Weltwirtschaftskrise unrealisiert.
Philipp Oswalt ist Architekt und lehrt Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel. Jens-Uwe Fischer ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel.
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Bauhaus baut










Bauhaus baut
Laubenganghäuser in Dessau-Törten
Bauhaus Taschenbuch Nº32
Stiftung Bauhaus Dessau/Philipp Oswalt/Jens-Uwe Fischer

136 Seiten
zahlreiche s/w- und Farbabbildungen
fadengeheftete Broschur
Leipzig / Dessau April, 2026
ISBN: 9783959059794
Breite: 10 cm
Länge: 15 cm
Sprache(n): Deutsch
Editor
Stiftung Bauhaus Dessau
Author
Philipp Oswalt, Jens-Uwe Fischer
Design Concept
HORT
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