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Sarah Ancelle Schönfeld: Labor Lab

140 Seiten
zahlreiche Farbabbildungen
fadengehefte Broschur

Leipzig März, 2026
ISBN: 9783959059725
Edition Nummer: 1

Breite: 22 cm
Länge: 28 cm

Sprache(n): English

Editor
Asya Yaghmurian, Schönfeld Sarah Ancelle

Designer
Pascal Storz

Text
Esther Leslie, Margarida Mendes, Jeannie Moser, Heiko Stoff, Asya Yaghmurian

Artist
Schönfeld Sarah Ancelle

Dieses Buch erkundet den menschlichen Körper – aus hormoneller und fotografischer Perspektive – als politisches Instrument und Ort der Wissensproduktion. Labor Lab ist eine experimentelle Fotoserie, bei der flüssige Hormonsubstanzen direkt auf belichtete Fotonegative gegeben und damit chemische Reaktionen in der Fotoemulsion ausgelöst wurden, um dann in der Dunkelkammer großformatige Abzüge davon herzustellen. Durch diesen fotochemischen „Hack“ entstehen Porträts der Hormone, die das Material für Verbundenheit, Reproduktion, Sex, Schlaf, Hunger, Altern, Wachstum, Verhütung und Abtreibung darstellen. Die Fotoserie verwandelt diese intimen körperlichen Erfahrungen in eine ästhetisch fassbare und zugängliche Form der Interpretation und der Debatte. Der Band enthält vier Essays, deren Verfasser·innen an den interdisziplinären Diskussionen teilgenommen haben, die im Vorfeld und während der Dauer der ersten Ausstellung von Labor Lab bei der Schering Stiftung 2024 stattfanden.

Asya Yaghmurian ist Kuratorin und Redakteurin und lebt in Berlin. Sarah Ancelle Schönfeld ist Künstlerin, sie destilliert, erfasst und verwandelt Wissen. Esther Leslie ist Professorin für Politische Ästhetik, sie hat über Farbchemie, Animation, Bildschirme und Geräte geschrieben. Margarida Mendes beschäftigt sich als Forscherin, Kuratorin und Vermittlerin mit spekulativer Fiktion, Soundpraktiken und Umwelterziehung. Jeannie Moser erkundet in ihrer literatur- und kulturwissenschaftlichen Arbeit die Schnittstellen von Sprache, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Heiko Stoff arbeitet als Medizinhistoriker an der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) und ist Mitglied des Sonderforschungsbereichs „Sexdiversity“.

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